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Umsonst investiertes Herzblut

Grösstmöglicher Scherbenhaufen

Vielen KMU geht es schleckter als beim Lockdown. Eng wird es vor allem für die kleinen Betriebe.

Studie zur zweiten Welle: 200'000 Selbstständige fürchten um ihre Existenz

Die selbstständigen Unternehmer sind das schwächste Glied in der Corona-Krise. Gemäss der neusten Studie der Konjunkturforschungssstelle (KOF) der ETH Zürich fürchten 200'000 Selbstständige - das ist jeder dritte - um die wirtschaftliche Existenz.

Die Studie dokumentiert, dass es den Selbstständigen heute schlechter geht als im Frühling, obwohl wir keinen Lockdown mehr haben wie im April. Besonders prekär ist die Situation in jedem fünften Betrieb - das entspricht 120'000 Firmen: Bei diesen übersteigt der Umsatzrückgang die Marke von 40%. Zu den stark tangierten Sektoren gehören das Gastgewerbe, die Grafik- und Werbebranche sowie die Kreativwirtschaft.

"Durch die Erosion im Werbemarkt hat unsere Firma schon viele Krisen erlebt - und erfolgreich durchgestanden" sagt Reto Vacchelli, der Gründer der gleichnamigen Werbeagentur. "Doch auf einen solchen Totalausfall konnten wir uns nicht vorbereiten. In normalen Zeiten trägt der Unternehmer das Risiko, wenn sein Geschäft nicht läuft. Diese Krise trifft jedoch die Firmen unverschuldet".

Im politischen Betrieb fielen die Bedürfnisse der Kleinen häufig unter den Tisch, während systemrelevante Firmen wie die Airline Swiss mit Milliardenbeträgen gestützt werden. Viele KMU arbeiten in Branchen mit tiefen Margen. Sie erzielen daher wenig Gewinn. Dennoch schafft jeder Selbstständige Arbeit für sich und weitere Menschen.

(Quelle: NZZ, 28.11.2020)

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